Herzlich willkommen beim BUND-Kassel

Der BUND Kassel arbeitet in der Stadt und im Landkreis Kassel. Die wichtigsten Themen sind: Flächennutzung, Naturschutz, Luftreinhaltung, Klimaschutz und Energie.


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Keine Baumfällung für documenta-Institut, Parkplatz zu Grünfläche

geplanter Standort documenta-Institut Quelle: google.com

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wendet sich gegen den geplanten Standort für das documenta-Institut am Holländischen Platz. Auch wenn der Platz derzeit als Parkplatz genutzt wird, ist er doch  mit vielen großkronigen Bäumen, darunter auch Beuys-Bäumen, bestockt. Er bildet eine kleinklimatische Ausgleichsfläche für den Holländischen Platz und Lebensraum für Insekten. Gerade an der Holländischen Straße seien Grünflächen und Baumstandorte rar und deshalb besonders erhaltenswert, so der BUND. Die Stadt Kassel müsse endlich erkennen, dass eine auf Neuversiegelungen ausgerichtete Stadtentwicklung nicht  nachhaltig ist. Die Nutzung von Gebäudeleerstand und Brachflächen ist der Neuversiegelung vorzuziehen. Gründächer auf Neubauten leisten auch einen Beitrag zur Regenrückhaltung und zur Verbesserung des Kleinklimas, im Vergleich zu baumbestockten Flächen schneiden sie jedoch deutlich schlechter ab. Wenn der vorgesehene Platz jedoch als Parkplatz nicht mehr benötigt werde, müsste er entsiegelt und als Grünfläche umgewidmet werden, so der BUND.

LandtagskandidatInnen geschlossen gegen Salzpipeline

Foto (BUND-Kassel) von links: Achim Lotz (Linke), Alexander Lorch (CDU), Susanne Regier (Grüne), Ingo v. Germeten-Neutze, (FDP), Cornelius Turrey (Bürgermeister Oberweser), Oliver Ulloth (SPD), Juri Stölzner (Grüne)

In Gieselwerder trafen sich auf Einladung des BUND Kassel, des Naturschutzbeirats des Landkreis Kassel, des Hamelner Bündnis und des Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland die Direktkandidaten von CDU, SPD, FDP, Die Grünen und ein Vertreter von Die Linke mit Mitgliedern von Naturschutzgruppen zur Diskussion und Standortbestimmung in Sachen Abfälle aus der Kali-Industrie. Am Ende einer kontroversen, aber konstruktiven Diskussion erklären alle anwesenden Kandidat*innen und Vertreter*innen der Parteien CDU, SPD, Grüne, Linke und FDP: „Die Oberweserpipeline für die Salzabwässer des Kaliabbaus stellt keine Lösung der Umweltprobleme dar und wird deshalb abgelehnt. Es braucht eine andere Lösung für eine umweltverträgliche Kaliproduktion, dafür werden wir uns einsetzen.“ mehr

Kassel, den 12.11.2018 - Liniennetzreform: BUND fordert Nachbesserungen

Seit mehr als einem halben Jahr ist die Liniennetzreform in Kraft. Das neue Netz sollte leistungsfähiger werden. Zur Finanzierung wurden Buslinien gestrichen, Abendverkehre auch auf Netzebene 1 ausgedünnt und Angebote in den Morgenstunden der Wochenenden reduziert. In einem kritischen Rückblick zieht der Vorstand des BUND Kassel eine nüchterne Bilanz.

Zusätzlich zu den geplanten Einschränkungen kamen systematische Verspätungen auf den Tramlinien. Dadurch fahren beispielsweise oft die Linien 3 und 6 direkt hintereinander her. Aus einem 7,5 Minuten Takt wurde faktisch ein 15 Minuten Takt. Sind die Verspätungen zu groß, lässt man einfach eine Tram ausfallen. Ähnlich verhält es sich mit der Linie 7.

Der BUND fordert, die systematischen Verspätungen und Zugausfälle mit dem Winterfahrplan zu abzustellen. Außerdem müsse in den Tagesrandzeiten nachgebessert werden.

Auch bei den Anrufsammeltaxen (AST) gebe es Probleme: der BUND beklagt die Zuverlässigkeit und Mängel beim Transport von Rollatoren und Kinderwagen. Die zeitliche Begrenzung des Angebots in Harleshausen, am Lindenberg im Forstfeld, im Philippinenhof-Warteberg und in Oberzehren sei nicht hinnehmbar.

Die Kapazitätsausweitungen in Rothenditmold waren nicht ausreichend. Mittelfristig kann die Straßenbahn nach Harleshausen über Rothenditmold die benötigten Kapazitäten bringen. Der BUND fordert, die Planungen für diese Straßenbahnlinie mit großer Priorität voranzubringen und kurzfristig das Busangebot zu verbessern.

BUND befragt LandtagskandidatInnen

v. links: Lutz Katzschner (BUND), Patrick Hartmann (SPD), Adam Onken (BUND), Violetta Bock, Torsten Felstehausen (beide Linke), Susanne Regier, Juri Stölzner (beide Grüne)

Flächenverbrauch, Ackerraine, Wassermanagement und Wohnpolitik

Anlässlich der bevorstehenden Landtagswahlen hat der BUND die Direktkandidaten der Wahlkreise Kassel Stadt und Land der im Landtag vertretenen Parteien eingeladen. In Harleshausen an dem Bach Geile konnten viele der vom BUND angesprochenen Probleme in Augenschein genommen werden: Flächenverbrauch, fehlende Ackerraine und ein unzureichendes Wassermanagement. Lutz Katzschner vom Kreisvorstand Kassel stellte das Ziel der Veranstaltung vor. Es sollten die Meinungen der Landtagskandidaten erfragt werden, wie die Rahmenbedingungen für oben angeführten Themen in Zukunft gesetzt werde können. mehr

 

 

Aktiventreff am 12.09.

Der Aktiventreff am 12.09. wird als Vor-Ort Gespräch mit den Landtagskandidaten/innen stattfinden. Beginn 16.00 (Karte)

Näheres s. unten.

Landtagswahl in Hessen am 28.10.2018

Ende Oktober wird der hessische Landtag neu gewählt. Fehlende bzw. zu teure Wohnungen sowie die Flüchtlingspolitik beherrschen die Schlagzeilen. Umweltzerstörung und Gesundheitsbeeinträchtigungen finden aber weiterhin statt. Der BUND-Hessen hat Forderungen an die Parteien zur Landtagswahl gestellt.

Der BUND Kassel wird zwei Veranstaltungen zur Landtagswahl durchführen:

am 12.September, um 16.00 Uhr Dauer ca. 1 h,
Treffpunkt : Kassel, Steinstückerweg Brücke über Geile (Themen: Wasser, Flächenverbrauch, Ackerrandstreifen) mehr

am 27. September, in Oberweser, Themen: Salzpipeline, Stapelbecken, nur Kandidaten und Presse

Die Einladung ging an alle 4 Direktkandidaten/Kandidatinnen (Kassel Stadt I + II, Kassel Land I + II) der im Landtag vertretenen Parteien.

Petition gegen Logistigzentrum - Landtag will über Verkauf der Fläche entscheiden

https://www.openpetition.de/petition/online/beton-kann-man-nicht-essen-kein-logistikzentrum-in-neu-eichenberg

In Neu-Eichenberg, einer kleinen Gemeinde in Nordhessen, sollen 80 Hektar fruchtbares Ackerland einem gigantischen Logistikzentrum  zum Opfer fallen.

Unter dem Vorwand, Arbeitsplätze schaffen zu wollen, will die in Südhessen ansässige Dietz AG Hunderte Lagerhallen errichten lassen und an Konzerne untervermieten. Der Dietz AG winkt damit ein profitables Geschäft - auf Kosten von Natur, Landschaft und Anwohnern, die mit wachsendem Verkehrsaufkommen auf viel zu engen und wenigen Straßen, Lärm und Abgasen rund um die Uhr konfrontiert würden.

Vor 2 Wochen habe ich im Namen der BI "Für ein lebenswertes Neu-Eichenberg" eine Petition auf der Plattform OpenPetition Deutschland  gegen den Bau des Logistik-Zentrum gestartet. Rund 1300 Menschen haben inzwischen unterschrieben.

Bereits am 5. September 2018 soll im Haushaltsausschuss des Hessischen Landtages über den Antrag zur Veräußerung des betreffenden Grundstücks entschieden werden.

Zur Petition:
https://www.openpetition.de/petition/online/beton-kann-man-nicht-essen-kein-logistikzentrum-in-neu-eichenberg

Demos gegen das deutschlandweit größtes Logistikgebiet

 Zwischen Kassel und Göttingen soll Deutschlands größtes Logistikgebiet entstehen. Mittlerweile wurden die Flächen für das geplante Logistikgebiet in Neu-Eichenberg an die Dietz AG verkauft.
Vor Ort regt sich Widerstand. Zwei Demos sind den den nächsten Wochen hierzu geplant. mehr.

Regionale Lebensmittel und die Länder des Südens

Welche Auswirkungen haben die subventionierten Exporte der intensiven Milch-Produktion in den Ländern des Süden wie im Senegal?

Was hat unsere konventionelle Milchproduktion mit dem Roden der Regenwälder zu tun?

Antworten und Denkanstöße geben die Veranstaltungen am 21. + 25.08. sowie am 18.+ 22.09.
Die Veranstaltungen finden im Umwelthaus Kassel statt.

mehr

Gutes Leben für alle! - Praktische Alternativen zur Wachstumsgesellschaft!

Ein Radentscheid für Kassel..?

Wer in Kassel mit dem Fahrrad unterwegs ist, ärgert sich oft über die unzureichende Infrastruktur für Radfahrer*innen. Die in den letzten Jahren von der Stadt Kassel durchgeführten Veränderungen reichen aus unserer Sicht längst nicht aus! Immer noch sind Radwege zu schmal, hören einfach auf, sind zugeparkt oder nicht immer gut gekennzeichnet - auf der Kölnischen Straße beispielsweise führt der zu schmale Schutzstreifen viel zu dicht an Parkplätzen vorbei, entlang der Friedrich-Ebert-Straße wird er regelmäßig zugeparkt.

Wiederum andere Hauptverkehrsstraßen verfügen weder über einen Radweg noch über einen markierten Schutzstreifen auf der Fahrbahn. An Kreuzungen fehlt es an sichernder Verkehrsinfrastruktur, damit Radfahrer*innen rechtzeitig von abbiegenden Auto- oder LKW-Fahrer*innen gesehen werden. Umwege über Nebenstraßen müssen in Kauf genommen werden, weil der eigentlich kürzere (Rad-)Weg einem Hindernisparcours ähnelt. mehr 

Startseite Kanutour 1. Mai 2018, Start: 10:00 Uhr -mehr erfahren - hier anklicken

mehr Infos gibt es bei den BUND´lern vom Werra-Meißner-Kreis.

K+S: Oberweser-Pipeline rückt näher!

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und das Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland e.V. sind nach dem Verlauf des gestrigen Erörterungstermins alarmiert. „Die Oberweser-Pipeline rückt näher,“ befürchtet Thomas Norgall vom BUND und auch bei Prof. Wolfgang Wiest vom Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland e.V. ist die Sorge gewachsen, dass K+S noch in diesem Jahr den Bauantrag für die über 140 Kilometer lange Leitung stellen wird, mit der das salzhaltige Abwasser aus dem Kalibergbau aus dem Bereich des K+S Werkes Hattorf im Kreis Hersfeld-Rotenburg zur Einleitung in die Oberweser bei Gieselwerder im Norden des Landkreises Kassel transportiert werden soll.

 

K+S ist und bleibt einer der größten Gewässerverschmutzer in Deutschland. Besserung ist trotz gegenteiliger Versprechen nicht in Sicht. Skandalös ist für den BUND und das Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland e.V., dass K+S im Raumordnungsverfahren eine Dimensionierung der Pipeline auf 3 Millionen Kubikmeter und Planungen für Einleitemengen in die Oberweser von bis zu 2,8 Millionen Kubikmeter vorgelegt hat. Dies steht in eklatantem Widerspruch zum Rechtsrahmen, der vom Bewirtschaftungsplan Salz für Weser und Werra gesetzt wird. Dort wird als eine Maximalmenge von 0,8 Millionen Kubikmeter Salzabwasser zugestanden, und das nur als Option, falls alle anderen Maßnahmen nicht ausreichen. Zweifel bleiben beim BUND und dem Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland e.V., dass Politik und Verwaltung das Vorhaben Oberweser-Pipeline wirklich stoppen. „Das Regierungspräsidium beteuerte gestern zwar immer wieder, dass man niemals eine Einleitung von über 800.000 Kubikmeter zulassen werde, doch warum hat die Behörde dann überhaupt das Raumordnungsverfahren mit der vorgelegten Überdimensionierung eröffnet?“ fragt Thomas Norgall vom BUND. Die Beteuerungen des Unternehmens, dass man nach Entsorgungsmöglichkeiten zur Verringerung der Abwassermenge suche, um möglichst auf die Oberweser-Pipeline zu verzichten, überzeugt auch Prof. Wiest vom Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland e.V. nicht: „Bisher wurden keine belastbaren Ergebnisse zu Maßnahmen zur Abwasserreduzierung vorgelegt. Eine angemessene Alternativenprüfung fehlt damit für die wasserrechtliche Genehmigung wie für das Raumordnungsverfahren, dessen Durchführung dadurch reichlich fragwürdig ist. Die Härte, mit der K+S auch gestern wieder für das Recht zur Gewässerverschmutzung mit Unmengen an Salzabwasser gekämpft hat, belegt den selbst verschuldeten Notstand, aber nicht die Rechtmäßigkeit des Vorhabens.“

 

Der BUND und das Aktionsbündnis salzfreies Märchenland e.V. fordern erneut einen Abbruch des Raumordnungsverfahrens, ein Ende der Planung für die Oberweser-Pipeline und ein umweltverträgliches Entsorgungskonzept, bei dem die Kriterien Vermeidung und Verwertung Priorität haben und bei dem die tatsächlich nicht mehr verwertbaren Massen verfestigt und vollständig in den ausgebeuteten Bergwerksstollen unter Tage eingelagert werden. Nur so lassen sich das Verschlechterungsverbot der Wasserrahmenrichtlinie für die Weser und das Verbesserungsgebot für die Werra einhalten.

 

Pressekontakt: Thomas Norgall stellv. Landesgeschäftsführer des BUND Hessen 0170 22772381

Das neue BUND-Nordhessenmagazin ist da

Das regionale Magazin wurde im Januar an alle Mitglieder versendet. Online steht es hier zum download bereit.

Umweltlotterie GENAU unterstützt neues BUND Projekt

Quelle: BUND Thüringen / Copyright Thomas Stephan

Lebt die Wildkatze auch bei der Talbrücke Breuna?

Im Wildkatzenwegeplan Hessen verläuft ein wichtiger Korridor zwischen dem Kellerwald und dem Reinhardswald nordwestlich an Kassel vorbei. In früheren Projekten hat der BUND-KV Kassel nachgewiesen, dass die Wildkatze nicht nur in den beiden großen Waldgebieten vorkommt, sondern dass sie auch in der offeneren Landschaft mit kleinen Wäldern beiderseits der A 44 lebt. Das größte Hindernis auf diesem Korridor bildet die A 44. Sichere, wenn auch nur theoretische, Querungsmöglichkeiten sind nur wenige vorhanden. Eine davon ist das Tal des Rödaer Baches, das die A 44 mit einer weiten Brücke überspannt.
In den kommenden Monaten möchte der BUND-KV Kassel der Frage nachgehen, ob die Wildkatze auch im Umfeld der Talbrücke Breuna lebt und das Tal als sichere Querung nutzt. Mithilfe von Fotofallen und dem „Lockstockmonitoring“ möchten wir die seltene Wildkatze im Bereich der Talbrücke Breuna aufspüren. Dazu werden Lockstöcke aufgestellt, an denen sich die Wildkatze reiben und Haare hinterlassen soll. Mit der anschließenden genetischen Analyse der Haare lässt sich zweifelsfrei feststellen, ob wirklich eine Wildkatze am Lockstock war. Ein Nachweis würde eine weitere Wissenslücke über den Wildkatzenkorridor Reinhardswald-Kellerwald in Hessen schließen und gegebenenfalls weitere Schutzmaßnahmen begründen.

Die Umweltlotterie GENAU unterstützt unser Projekt.

K+S Oberweserpipeline „Rechtswidrig, unnötig und überdimensioniert“

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K+S Oberweserpipeline „Rechtswidrig, unnötig und überdimensioniert“

Die vom Düngemittelhersteller K+S beantragte Oberweserpipeline zur Entsorgung von Salzabwasser wäre nach Auffassung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Werra-Weser-Anrainerkonferenz (WWA) und der „Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland“ rechtswidrig, unnötig und überdimensioniert. „K+S sollte die Planung der Oberweserpipeline aufgeben“, fordert Jörg Nitsch, der stellv. Bundesvorsitzende des BUND und Dr. Walter Hölzel, der Vorsitzende der WWA, fragt: „Wann endlich wird das Unternehmen Entsorgungswege vorschlagen, die zu einer Verringerung und nicht nur zu einer Verlagerung von Umweltproblemen führen?“. Die Vereine haben gestern im Raumordnungsverfahren eine gemeinsame Stellungnahme gegen die Oberweserpipeline abgegeben und stellen auf ihren Internetseiten Einwendungstexte zum Download bereit. „Die Oberweserpipeline erzeugt vor allem im Bereich des Reinhardswaldes einen Umweltschaden, gegen den sich die Bürgerinnen und Bürger wehren sollten“, meint Prof. Wolfgang Wiest, der Vorsitzende der „Aktionsbündnis salzfreies Märchenland“.

BUND, WWA und Aktionsbündnis fordern von K+S eine abstossfreie Kaliproduktion, bei der die Kriterien Vermeidung und Verwertung Priorität haben und bei dem die tatsächlich nicht mehr verwertbaren Massen vollständig in den ausgebeuteten Bergwerksstollen unter Tage eingelagert werden. Die hierfür nötige Technik gibt es. Damit ist die Oberweserpipeline unnötig.

Die heute „Werra-Bypass“ genannte Oberweserpipeline wäre rechtswidrig, weil ihr Betrieb gegen das Verschlechterungsverbot der Wasserrahmenrichtlinie verstoßen würde. Verschlechtert würde unterhalb der Einleitungsstelle die Gewässerqualität der Weser, denn hier würde der Salzgehalt erhöht. Besonders ärgerlich ist für BUND, WWA und Aktionsbündnis, dass die Oberweserpipeline auch nicht zur Verbesserung der Gewässerqualität in der Werra führt. Denn dort werden die Einleitungsmengen nicht verringert, weil das über die Oberweserpipeline nach Norden abgeleitete Produktionsabwasser vollständig durch die Zunahme der Haldenabwässer aus den ständig wachsenden Halden ersetzt würde.

Die geplanten Rohrquerschnitte und die geplanten Speicherbecken sind überdimensioniert. Der „Bewirtschaftungsplan Salz“, den die Bundesländer an Werra und Weser im Frühjahr 2016 beschlossen hatten, bildet die verbindliche Rechtsvorgabe für den Regierungspräsidenten in Kassel als Anhörungsbehörde im Raumordnungsverfahren und als Genehmigungsbehörde einer Oberweserpipeline. In diesem Plan wird die Oberweserpipeline als eine mögliche Option

bezeichnet und es ist dort verbindlich festgehalten, dass die Einleitungsmenge über diese Pipeline maximal 0,8 Millionen Kubikmeter pro Jahr betragen darf. Die von K+S geplanten Größen der Pipeline und Speicherbecken umfassen aber Optionen, die weit über diese Mengenbegrenzung hinausgehen. Download Stellungnahme

Umwelt. Zukunft. Wählen.

Am Sonntag, 24. September 2017 haben Sie die Wahl. Der neue Bundestag wird unser Leben, die Politik und die Gesetzgebung die nächsten vier Jahre prägen. Der BUND hat sich die unterschiedlichen Positionen und Ideen der Parteien angeschaut und macht Vorschläge für die nächste Regierungsperiode. Jetzt müssen wichtige Weichen gestellt werden, damit die Lebensgrundlagen der Menschen bewahrt und die Interessen des Umwelt- und Naturschutzes Gehör finden.

Weitere Infos unter www.bund.net/bundestagswahl-2017/

BUND stellt Strafanzeige wegen Zerstörung von Mauerseglernestern

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Kreisverband Kassel  hat beim Polizeirevier Mitte in Kassel Strafanzeige gegen das Wohnungsunternehmen Venovia gestellt. Auslöser war der HNA-Artikel am 10. Juli, der von der Zerstörung von Brutstätten von Mauerseglern und anderen Vogelarten bei Sanierungsarbeiten berichtete. Ort des Geschehens waren mehrere Wohnhäuser des Wohnungsunternehmens Venovia in Kirchditmold. Laut HNA -Bericht gab es auch Totfunde und zerstörte Gelege.

Nach  Bundesnaturschutzgesetz § 44 sind gebäudebewohnende  Tierarten unbedingt zu schützen, wenn die Gefahr besteht ihre Brutstätten zu beeinträchtigen. In dem Fall handelte es sich um Mauersegler und Sperlinge.

Dachsanierungen sind in der Brut- und Aufzuchtzeit verboten. Die Arbeiten dürfen erst nach der geschützten Zeit stattfinden und danach sind die Brutstätten wieder herzustellen bzw. durch künstliche Nisthilfen zu ersetzen.

Die Venovia betonte in einer Pressemitteilung, dass sie den Artenschutz sehr ernst nehme. Davon war aber bei den angesprochenen Haussanierungen nichts zu erkennen.

Die Häuser stehen unter Denkmalschutz und deshalb fragt sich der BUND warum es hier nicht zu einer Zusammenarbeit der Venovia mit den zuständigen Behörden kam, um Schaden für die Vögel zu vermeiden.

 

Wenn nach Naturschutzgesetzeslage Arten geschützt werden müssen, dann ist es Sache der Unteren Naturschutzbehörde hier einzugreifen. Der  von ihr  verhängte Baustopp kam leider zu spät. Viele Nester waren bereits zerstört.

 

Die Strafanzeige des BUND  gegen das Unternehmen Venovia soll bewirken, dass alle Unternehmen,  die mit Gebäuderenovierungen zu tun haben, sich über die Gesetzeslage kundig machen. Sollte bei den zu renovierenden Gebäuden wildlebende Tiere betroffen sein, muss vor Beginn der Bauarbeiten mit der Naturschutzbehörde über den Schutz der Tiere beraten werden.

Gebäudebrütenden  Arten gehört unser Schutz und bei entsprechendem Informationsaustausch lassen sich Fehler und Strafanzeigen verhindern.

 

regional-optimal.de Karte mit Direktvermarktern in Nordhessen

Das Web-Portal Regional=optimal stellt sich jetzt auch mit einer Übersichtskarte vor: Auf der Karte im A1 Format sind alle 83 Hofläden, 8 Erzeuger, 12 Veredler, 7 Gastronomiebetrieb, 9 Blumenfelder zum selber pflücken und 9 Wochenmärkte übersichtlich dargestellt. Mehr Infos gibt es dann auf dem Internet Portal regional-optimal.de. Der Schwerpunkt liegt in der Stadt Kassel, den Landkreisen Kassel, Schwalm-Eder einzelne Betriebe aus den Landkreisen Waldeck-Frankenberg, Werra-Meißner und Göttingen sind ebenfalls erfasst. Die Karte ist im Umwelthaus Kassel in der Wilhelmsstraße 2 für 2 Euro erhältlich.

Der Gewinnsparverein der Sparda Bank Hessen unterstützt die Weiterentwicklung der Information über regionale Lebensmittel, denn regional ist optimal.

mehr unter: www.regional-optimal.de
facebookseite https://www.facebook.com/RegionalOptimal

 

 

Protest vor Hauptversammlung von K+S

Vor der Aktionärsversammlung protestierten der BUND, Naturschutzbeirat des Landkreises und Aktionsbündnis salzfreies Märchenland gegen die Gewässerverschmutzung von K+S.

BUND fordert inhaltliche Ausrichtung der Dezernenten

Nach der Oberbürgermeisterwahl werden in Koalitionsverhandlungen inhaltliche Ausrichtungen und die Besetzung der Dezernenten verhandelt. Dazu fordert der BUND auf, Ziele zu bestimmen und eine inhaltliche Diskussion über die Ausrichtung bei der Besetzung der Dezernenten zu führen. mehr

Fleischkonsum

Die Ankündigung des Umwelthauses als Veranstalter des Tags der Erde, in diesem Jahr keine Fleischstände zuzulassen, hat für heftige Reaktionen gesorgt. Grund für den BUND-Kassel, sich des Themas Fleischkonsum anzunehmen.

Wir Deutsche leben, wie viele anderen Bewohner der westlichen Welt, auf Kosten der Länder des Südens und tragen maßgeblich zum Klimawandel und zum Raubbau an der Natur bei. Wir leben in einer nicht zukunftsfähigen Art und Weise. Zukunftsfähig zu leben heißt, Ressourcen nur in einer Menge zu verbrauchen, die dauerhaft nachwächst und mit nicht nachwachsenden Stoffen so umzugehen, dass alle Menschen, jetzt lebende und zukünftige Generationen, die gleiche Chance haben, sie zu nutzen.

Ein wichtiger Aspekt der Zukunftsfähigkeit ist die Höhe unseres Fleischkonsums, da damit Nahrungsmittel-Verteilungsungerechtigkeit, Ressourcenungerechtigkeit, Umweltverschmutzung, Klimabeeinflussung usw. verbunden sind.

Nehmen wir den fleischlosen Tag der Erde 2017 zum Anlass, über unseren eigenen Fleischkonsum nachzudenken.

Hier einige Infos: Fleischatlas, Maß halten statt Massen halten, Gutes Leben für alle

OB-Kandidaten beantworten Fragen des BUND

Bisher haben folgende Kandidaten auf die Fragen des BUND geantwortet:

Murat Cakir - Lesen Sie hier die Antworten

Dominique Kalb - Lesen Sie hier die Antworten

Eva Koch - Lesen Sie hier die Antworten

Bernd Hoppe - Lesen Sie hier die Antworten

Herr Geselle teilte mit, dass die Fragen zu komplex seien und bot stattdessen ein Gespräch an. Der BUND benötigt für die Veröffentlichung jedoch schriftliche Antworten.

Obstbaumschnittkurs 2017 in Kassel

Der BUND Kassel bietet 2017 wieder einen Obstbaumschnittkurs durch zwei Experten an. Die Kurs findet am 10./11.März 2017 statt.
Am Freitagabend, 19 - 21 Uhr, erfolgt die theoretische Einweisung. Die praktische Anleitung wird auf der städtischen Obstwiese, Unter dem Riedweg in Kassel-Oberzwehren, durchgeführt.
Die Teilnehmergebühr beträgt für BUND-Mitglieder 40 Euro und für Nichtmitglieder 50 Euro.

Näheres wie die Wegebeschreibung zur Obstwiese, Dauer der Samstagpraxis und Arbeitsgeräte erfahren Sie nach der verbindlichen Anmeldung:
BUND Geschäftsstelle Tel. 0561 65277, 0561 18158 oder info@bund-kassel.de.

BUND befragt Kandidaten/in der OB-Wahl in Kassel

Viele brennende Fragen zum Umwelt- und Naturschutz in Kassel bleiben seit langem unbearbeitet und sollen möglichst im OB-Wahlkampf außen vor bleiben. Der BUND Kassel hält Antworten auf die Fragen zur Liniennetzreform, zur Luftreinhaltung, zum Flächenschutz bei anhaltendem Entwicklungsbedarf sowie offene Naturschutzfragen für wichtige Auswahlkriterien bei der Wahl des neues Oberbürgermeisters/der neuen Oberbürgermeisterin in Kassel.

Der BUND Kassel hat fünf Fragen an die Kandidaten/in gesandt und um Beantwortung bis 14.02. gebeten. Lesen Sie die Fragen hier.

Das neue BUND-Nordhessenmagazin ist da

Online haben Sie bereits jetzt die Möglichkeit, das neue BUND-Nordhessenmagazin zu lesen. BUND-Mitglieder erhalten es Anfang Januar zugeschickt. download

Liniennetzreform: Verbesserungen gibt´s nur gegen Streichungen an anderer Stelle

11.11.2016  BUND widerspricht Grünen - Liniennetzreform nach wie vor Sparreform

Der BUND widerspricht der Einschätzung der Kasseler Grünen, wonach die überarbeiteten Pläne zur KVG-Liniennetzreform eine gute Lösung für die Bus und Bahnbenutzer in Kassel währen. Verbesserungen im Netz würden weiterhin durch Streichungen und Einsparungen an anderer Stelle finanziert. Schlimmer noch. Am Ende sollen etwa 300.000,- weniger in die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs fließen. Gewinner wäre der Stadthaushalt, aber längst nicht alle ÖPNV-Nutzer. „Mit den 300.000,- Euro, die eingespart werden sollen, ließen sich einige der Nachbesserungen finanzieren, die die Umweltverbände in ihrer Eingabe an die Stadt Kassel fordern“, sagt Stefan Bitsch vom BUND. „Diese Netzreform schafft es noch nicht einmal, die Ziele des Nahverkehrsplanes umzusetzen.“

Die OB-Kandidaten aus den Reihen der Stadtverordneten werden sich im Wahlkampf fragen lassen müssen, was sie zur Förderung des Nahverkehrs tun wollen, wenn eine großangelegte Liniennetz Reform dafür genutzt wird, den städtischen Haushalt zu entlasten.

Außerdem befürchtet der BUND weitere Streichung von Linien und Angeboten, sollte die Stadt bei der jetzt praktizierten Politik der KVG-internen Gegenfinanzierung bleiben. Dies könnte dann anstehen, wenn weitere Linien verstärkt oder die Hauptverkehrszeit am Samstag nochmals verlängert werden müssten.

Das Fazit des BUND lautet: Verbesserungen im Netz gibt es nur für Kürzungen an anderer Stelle.

BUND: Diskussion um Parkgebühren verwundert

Mit großer Verwunderung und Unverständnis verfolgt der BUND die Diskussion über die Mehreinnahmen aus der Parkplatzbewirtschaftung. Forderungen nach Senkung der Parkgebühren lehnt der BUND strikt ab. Parkgebühren tragen nicht nur zur ohnehin schlechten Kostendeckung des Kraftfahrzeugverkehrs bei, sondern sind auch eines der wenigen Lenkungsinstrumente der Stadt Kassel hin zum öffentlichen Verkehr. Dessen Wichtigkeit ist zwar von allen Seiten anerkannt, wird jedoch, wenn es ums Konkrete geht, schnell hinten angestellt. Jüngstes Beispiel ist die geplante KVG-Liniennetzreform. Der BUND kritisiert, dass mit der Reform nicht nur eine zeitgemäße Anpassung des Angebots erfolgen soll, sondern auch die städtischen Zuschüsse an die KVG um 1 Mio. Euro reduziert werden sollen. Notwendig sei jedoch ein massiver Ausbau des öffentlichen Verkehrs, um die Lebens- und Luftqualität in Kassel zu verbessern. Dazu müssen auch mehr Gelder investiert werden. Bei einem Kostendeckungsgrad des ÖPNV von 73,9 % gegenüber 36,5% des Kfz-Verkehrs sollte dies aus Sicht des BUND auch machbar sein. Als konkrete erste Schritte erwartet der BUND, dass die durch die Liniennetzreform eingesparten Kosten und Mehreinnahmen zur direkten Verbesserung des vorliegenden Entwurfes verwendet werden. Der BUND hat zusammen mit anderen Umweltverbänden dazu Vorschläge gemacht. Außerdem soll die Stadtverordnetenversammlung Kassel einen Planungsauftrag für eine Straßenbahntrasse nach Rothenditmold und Harleshausen an die KVG erteilen.

Quelle: NRVP-Kostenvergleich zwischen Rad-, Fuß-, KfZ und öffentlichem
Nahverkehr anhand von kommunalen Haushalten, von Prof. Dr. -Ing. Carsten
Sommer, 11.11.2015

BUND fordert „Blaue Plakette“ als Maßnahme gegen zu hohe Stickstoffdioxidbelastungen

Der hessische Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht sich durch die neuen Untersuchungen der Universität Heidelberg zu den überhöhten Stickstoffdioxidkonzentrationen in Frankfurt und Wiesbaden bestätigt und erneuert die Forderung nach Einführung der „Blauen Plakette“ für Dieselfahrzeuge. BUND Vorstandsprecher Lutz Katzschner: „Die Blaue Plakette muss so schnell wie möglich eingeführt werden, um die Gesundheitsgefährdung durch überhöhte Stickstoffdioxid zu senken.“ mehr

BUND befürwortet geplante Umweltzone

In einem Maßnahmenkatalog schlägt die Stadt Kassel mehrere Maßnahmen vor, um endlich die vorgeschriebenen Grenzwerte für Stickoxide einzuhalten. Kernpunkt ist die Einrichtung einer Umweltzone. mehr

BUND fordert Rückstufung des Kassel airport und Rückbau

In einer Pressemitteilung fordert der BUND die Rückstufung des Flughafens in Calden.

KVG Liniennetzreform-BUND fordert Nachbesserungen

In seiner Stellungnahme zum geänderten Entwurf der KVG-Liniennetzreform fordert der BUND weitere Nachbesserungen.
zur Stellungnahme
zur Pressemitteilung

Außerdem hat der BUND zusammen mit anderen (Umwelt)verbänden eine Eingabe an die Kasseler Stadtverordnetenversammlung eingereicht, um den Forderungen mehr Gewicht zu geben und die öffentliche Diskussion weiter zu bringen.
Eingabe.

Fest der leisen Klänge 2016

BUND-Aktive vor dem Umwelthaus Kassel

Müllberge durch "coffee to go-Becher"

Der BUND macht auf die Müllproblematik durch den außerhaus Verzehr von Getränken aufmerksam.

Luftreinhaltung: BUND bittet OB Hilgen um Antworten

Seit Jahren werden die Grenzwerte für Stickoxide in Kassel überschritten. Jetzt hat das zuständige Ministerium mitgeteilt, die Stadt hätte eine Liste mit Maßnahmen nach Wiesbaden übermittelt, mit deren Umsetzung die Grenzwerte eingehalten werden sollen.

Der BUND möchte von OB Hilgen Antworten auf die Fragen:
Welche Maßnahmenvorschläge zur Luftreinhaltung sind von der Stadt entwickelt worden, die im April 2016 an das Ministerium gesendet worden sind?
Wir bitten um die Übermittlung der städtischen Maßnahmenliste an den BUND Kassel.
Wie ist das weitere Vorgehen?

mehr

 

 

Antwort Magistrat auf die OWi-Anzeige des BUND

Stadtbaurat Nolda hat in seinem Antwortschreiben die Sichtweise des BUND bestätigt, sich entschuldigt und versichert, künftig nur noch korrekte Genehmigungen auszustellen. Wir werden das beobachten.

Antwort des Regierungspräsidiums auf die Dienstaufsichtsbeschwerde

Lesen Sie hier.

BUND: Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Magistrat der Stadt Kassel

Der BUND hat Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Magistrat der Stadt Kassel beim Regierungspräsidium eingereicht. Grund ist die offensichtliche Untätigkeit in Bezug auf eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige wegen nicht genehmigter Baumfällungen des Investors im Campus Wolfanger. Mehr

OWi-Anzeige finden Sie hier.

KVG-Reform Überarbeitung: am Spar-/Streichziel festgehalten

Die groß angekündigte Überarbeitung der Streichpläne nach der Bürgerbeteiligung entpuppt sich nahezu als Nullnummer. An der überwiegenden Zahl der geplanten Streichungen wird festgehalten, wenige Verbesserungen in einzelnen Busverbindungen reichen nicht aus. Der BUND fordert die Aufgabe der im Raum stehenden Einsparvorgaben durch die Stadt und die Gestaltung eines großstadttauglichen Nahverkehrsnetzes. Mehr

BUND bei K+S Hauptversammlung

Vor der Kasseler Stadthalle protestiert der BUND und die BI anlässlich der Hauptversammlung von K+S gegen die Gewässerverschmutzungdes Konzerns.

Fast 4000 Unterschriften gegen KVG Reform

Quelle: HNA vom 15.04.2016

KVG-Liniennetz Reform - Rückgabe der Unterschriftenlisten ans Umwelthaus

Die Initiatoren der Unterschriftenaktion "KVG-Linienreform: Angebotsstreichungen stoppen - Nahverkehr ausbauen!" möchten die Aktion zum Abschluss bringen.
ADFC , BUND, VCD, Umwelthaus Kassel und AStA der Uni Kassel bitten um
Rückgabe der Unterschriftenlisten bis zum 6. April 2016
im Umwelthaus Kassel in  der Wilhelmsstr. 2.
Die Verbände bedanken sich bei den vielen Unterstützern und werden die Unterschriften in Kürze an die Stadtverordnetenverammlung übergeben.

 

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Wahlprüfsteine des BUND zur Kommunalwahl

Quelle: HNA.de 02.03.2016

Demo gegen KVG Liniennetzreform am 27.02.2016

Quelle: HNA.de 29.02.2016

Demo gegen Liniennetzreform am 27.02.2016

Ein großes Bündnis ruft zu einer Demonstration gegen die Pläne der KVG zur Liniennetzreform auf. Hintergründe

Domoaufruf

BUND veröffentlicht Wahlprüfsteine

Zur Kommunal in Kassel hat der BUND Wahlprüfsteine veröffentlicht. Sie umfassen die Bereiche saubere Luft, flächensparendes Bauen, KVG-Liniennetzreform, Renaturierung städtischer Gewässer, ökologische Bewirtschaftung kommunaler Flächen. Fragen Sie die Kandatinenn. mehr

BUND stellt Anzeige wegen Baumfällung im Campus Wolfsanger

Der künftige Investor hat im geplanten Nebaugebiet Campus Wolfsanger zahlreiche Bäume fällen lassen. Er hatte zwar eine Genehmigung nach der Baumschutzsatzung, diese genügte jedoch nach Auffassung des BUND nicht. Die gefällten Bäume unterliegen mehrheitlich dem Schutz des noch geltenden Bebauungsplans Nr. VI/39 A. Dieser Schutz wird durch die Befreiung von der Baumschutzsatzung nicht beeinträchtigt. mehr

BUND fordert Sofortmaßnahmen zur Luftreinhaltung

Das Verwaltungsgericht in Wiesbaden hat mit Beschluss vom 11.1.2016 dem hessischen Umweltministerium ein Zwangsgeld in Höhe von 10.000 Euro angedroht, wenn es die Luftreinhaltepläne nicht dahingehend ändert, dass der seit 2010 geltende Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) eingehalten wird. Davon betroffen sind aktuell die hessischen Städte Darmstadt, Wiesbaden, Limburg und Offenbach.

Auch Kassel hat an den Straßenmessstationen den Grenzwert erreicht und überschritten. Der BUND fordert die Stadt Kassel auf, Sofortmaßnahmen zu ergreifen, um Grenzwertüberschreitungen zu vermeiden. mehr

Das neue BUND Nordhessenmagazin ist erschienen

Die Mitgliederzeitschrift ist erschienen und wurde an die MItglieder versandt. Hier geht es zum download.

Luftqualität in Kassel bleibt kritisch - 21.12.2015

Hier die Pressemitteilung des BUND zur aktuellen Luftbelastung in Kassel.

Verbände sammeln Unterschriften gegen die geplanten Streichungen im Nahverkehr

Unterstützen Sie uns: Unterschreiben Sie auf der Liste und herlfen Sie uns, sie zu verbreiten. Von den Einsparungen sind alle betroffen. Danke. mehr Infos

Wer lieber online unterschreiben möchte, kann dies hier tun:
https://www.openpetition.de/petition/online/kvg-linienreform-angebotsstreichungen-stoppen-nahverkehr-ausbauen oder herkömmlich per
Unterschriftenliste

Ein Sprachrohr für die bedrohte Wildkatze - BUND bildet erste Hessische Wildkatzenbotschafter in Raum Nord-hessen aus

Im Umwelthaus Kassel bildetet der BUND die ersten Wildkatzenbotschafter aus.
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Vortrag und Diskussion: Verbietet das Bauen

Vortrag des Autors Daniel Fuhrhop zu seiner Streitschrift "Verbietet das Bauen", VHS Region Kassel in Kooperation mit dem BUND-KV Kassel
am Dienstag, den 03.11.2015 um 19:30 Uhr
in der VHS, Wilhelmshöher Allee 19-21, Kassel, Saal.

D. Fuhrhop räumt schonungslos mit Mythen auf: Passivhäuser sind eben nicht ökologisch und der Neubau von Wohnungen ist alles andere als sozial. Zudem liefert er innovative Ideen, um Altbauten zu erhalten, Leerstand zu beseitigen und Städte neu zu beleben.
gebührenfrei

Das Buch von Daniel Fuhrhop, Verbietet das Bauen - eine Streitschrift,  192 Seiten, oekom Verlag, 2015,  17,95 Euro ist auch im Umwelthaus erhältlich.

 

 

BUND Stellungnahme zu KVG Netzreform

Die Kasseler Verkehrsbetriebe haben ein neues Netzkonzept vorgestellt. Durch das neue Konzept sollen jährlich rund € 1 Mio. an Betriebskosten eingespart werden. Das aus einem Sparzwang heraus entstandene Konzept, u. a. resultierend aus der Beschaffung der neuen Trams, erzielt keine wirklichen Verbesserungen, dafür eine Menge wesentlicher Verschlechterungen, vor allem während der Schwachverkehrszeit.

...

Um die Ziele des Verkehrsentwicklungsplans mit der Steigerung des öffentlichen Verkehrsanteils, die überfällige Verbesserungen der Luftqualität als auch die Reduktion der Lärmbelastung zu erreichen, fordert der BUND Kassel den Ausbau und die Verbesserung des ÖPNV- Angebots.

Unterschriftenliste: Angebotsstreichungen stoppen-Nahverkehr ausbauen

BUND Stellungnahme zum KVG Streichvorschlag

Berichterstattung der HNA am 12.10.2015

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BUND: Kommunen müssen Luftreinhaltepläne überarbeiten

Als eine Konsequenz aus dem VW-Abgas-Skandal fordert der BUND die Kommunen auf, ihre Luftreinhaltepläne zu überarbeiten. mehr

 

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BUND PM zur Luftreinhaltung

Das Verwaltungsgericht Wiesbaden hat in einem Urteil festgestellt, dass die Luftreinhaltepläne (LRP) für Offenbach am Main und Limburg zu ändern sind. Diese Urteil hat Auswirkungen auch auf andere Hessische Städte wie Kassel.

Die Pressemitteilung des BUND-Kassel finden Sie hier.

 

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VEP 2030: BUND fordert Förderung des umweltfreundlichen Verkehrs

Die Stellungnahme des BUND zum Verkehrsentwicklungsplan finden Sie hier.

Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs in Kassel: Routennetz und Führungsformen.

 

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BUND startet EU-Petition gegen 4 Phasen Plan

Unterstützen Sie die Petition an die EU-Kommission des BUND gegen die Gewässerverunreinigungen durch den Vier-Phasen-Plan von Hessischer Landesregierung und K+S.

Petition downloaden

Landesregierung dealt mit K+S - Arbeitsplätze gegen dauerhafte Gewässervergiftung

Foto: Frau Blankenburg

Die hessische Landesregierung will K+S erlauben, den sogenannten 4-Phasenplan umzusetzen. Darin wird die Gewässerbelastung mit Salzabwässer über viele Jahre festgeschrieben und die Kaliberge bleiben noch vielen Generationen erhalten.

Der 4 Phasen-Plan von K+S und Hessischer Landesregierung

Phase 1 (Ende 2015 bis Ende 2021):
Weitere Versenkung der Abwässer bis 2021 (ca. 2 Mio. m3/a).
Weitere Einleitung der Abwässer in die Werra (ab 2018 Reduzierung der Abwässer um 1,5 Mio. m3/a)
Erprobung von Haldenabdeckungen
Bau der Oberweserpipeline und Stapelbecken im Reinhardswald

Phase 2 (Ende 2021 bis Ende 2032)
Oberweserpipeline soll bisher versenkte Abwässer in die Oberweser leiten
Stapelbecken im Reinhardswald: max. 750.000 m3.
Grenzwerte für Salzgehalte in Werra werden gesenkt (Chlorid von 2.500 mg/l auf 1.700 mg/l, Kalium von 200 mg/l auf 150 mg/l, Magnesium von 340 mg/l auf 230 mg/l), aber immer noch im roten Bereich
Genehmigungsverfahren für Haldenabdeckung

Phase 3 (2032 bis 2060)
Produktion in Unterbreizbach/Thüringen endet.
Dadurch Reduzierung der Produktionsabwässer, die in die Werra geleitet werden um ca. 1 Mio. m3/a (Grenzwert für Chlorid wird auf 1.000 mg/l gesenkt, für Magnesium und Kalium bleibt).
Beginn der Haldenabdeckung

Phase 4 (Ende 2060 bis 2075)
Produktion im Werk Werra endet (keine Produktionsabwässer mehr).
Abdeckung von 60 % der Halden abgeschlossen
Danach weiterhin Haldenabwasser in Höhe von ca. 1,5 Mio. m3/a, die in die Werra eingeleitet werden. (Grenzwerte für Salzgehalte in Werra bei Gerstungen sinkt: (Chlorid auf 800 mg/l, Kalium auf 70 mg/l, Magnesium auf 90 mg/l),
Oberweserpipeline wird außer Betrieb genommen.

Der BUND lehnt den 4-Phasen-Plan ab.

 

Forderungen des BUND-KV Kassel
Wiederherstellung der guten Wasserqualität in Werra und Grundwasser (Durchsetzen des Verursacherprinzips)

Salzabwässer:
Ende 2015 keine weitere Versenkung
Stufenweise Reduktion der Einleitung in die Werra auf Null bis 2025
Keine Oberweserpipeline, kein Salzspeicherbecken

Halden:
Keine neuen Halden bzw. Erweiterungen
Abbau bestehender Halden bis zum Produktionsende durch K+S

Mehr dazu im BUND-Nordhessenmagazin oder hier.
oder beim Landesverband
Noch mehr Infos gibt es unter www.wasser-in-not.de.

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Mit dem BUND Bienen schützen

Helfen Sie uns die Bienen zu schützen.

Unterschreiben Sie den Aufruf:

"Bayer, stopp bienen**********e Pestizide!"


Danke.

 

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Neu in Kassel: Repair Café

Jetzt gibt es in Kassel die Möglichkeit, sich bei einer Tasse Kaffee oder Tee gemütlich von ehrenamtlichen Fachleuten helfen zu lassen! 
Bügeleisen, Toaster, Radio, Lampe, PC, Drucker, Stecker, Schalter, Stuhlbein, Kamera, Puppe,, Wanduhr, Fahrrad, Munddusche, Staubsauger - alle diese Dinge sind auf schnellen Verschleiß ausgelegt. Mit ein wenig Geduld, Fingerspitzengefühl und dem richtigen Werkzeug kann man oft dem Hersteller ein Schnippchen schlagen.
Kommen Sie zum Repair Café in den Nachbarschaftstreff in der Samuel-Beckett-Anlage 12 im Vorderen Westen, 34119 Kassel.  Termine: 27.6.; 25.7.; 29.8. 2014 um 16:00 Uhr - jeden 4. Freitag im Monat.  
Das Repair Café ist eine Gemeinschaftsaktivität von Hand in Hand e.V. und BUND Kassel.
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Stromsparcheck in Kassel

Die kostenlose Stromsparberatung für einkommensschwache Haushalte (Bezieher von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld) wird jetzt auch in Kassel angeboten. Neben wertvollen Tipps gibt es auch eine Erstausstattung von Stromspargeräten bis hin zu einem Gutschein in Höhe von 150,- Euro für den Ersatz eines mehr als 10 Jahre alten Kühlschranks.

Mehr Infos

Projektträger in Kassel ist die Energie 2000 e. V. in Zusammenarbeit mit dem BUND-KV Kassel und dem  Caritasverband Kassel.
Kontakt:
Umwelthaus Kassel, Wilhelmsstr. 2, 34117 Kassel
Tel.: 0561 7399928
E-Mail: info@stromsparcheck-kassel.de

 

 

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Flächenverbrauch stoppen – Lebensqualität verbessern

Diese Forderung stellt die Arbeitsgruppe "Flächenkreislaufwirtschaft" im UmweltHaus Kassel an die Stadt Kassel.

Die Pressemitteilung dazu finden Sie hier.

 

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Webportal: Regionale Lebensmittel

 

Die Internetseiten www.regional-optimal.de stellen regionale Lebensmittel aus den Mitgliedsgemeinden des Naturparks Habichtswald, ihre Erzeuger und Bezugsquellen vor.


Der Aufbau dieses Portals erfolgt durch den BUND Kassel in Kooperation mit dem Zweckverband Naturpark Habichtswald und der freundlichen Unterstützung der Sparda Bank Hessen.

Um die NutzerInnen zum Stöbern und Entdecken auf den Internetseiten einzuladen, ist die Navigation möglichst einfach gehalten.

Der Zugang erfolgt nach drei Hauptgesichtspunkten:

• über den Ort

• über die Lebensmittel in Produktgruppen wie Obst, Backwaren, Fleisch etc.

• über Veranstaltungen wie die Pomologentage, Hoffeste oder die Märkte.

Auf der interaktiven Karte erscheinen beispielsweise bei Auswahl der Produktgruppe Fleisch alle Anbieter und in der benachbarten textlichen Darstellung eine Liste der Betriebsvisitenkarten.

Ein Klick öffnet weitere Informationen zum Betrieb.

Dort sind Fotos, Kontaktdaten und weitere Produkte im Sortiment zu finden.

Da Aktualität und Korrektheit der Daten bei Webseiten wichtig sind, gibt es über das Menü Mitmachen einen einfachen Weg zur Aktualisierung.

Um die Attraktivität des Angebots der Internetseite sowohl für den Besucher als auch den regionalen Anbieter zu erhöhen, werden Veranstaltungen rings um Regionale Lebensmittel beworben. Dieses Projekt ist mit dem hoch skalierbaren Open Source CMS Joomla umgesetzt.

Dieses neue regional-optimal Portal soll von möglichst allen relevanten regionalen Akteuren beworben und durch einen Button verlinkt werden.

Als erster Schritt wird das Portal in die Internetpräsentation des Naturparks und des BUND eingebunden. Das nächste Ziel ist die Platzierung auf den Seiten der Mitgliedsgemeinden des Naturparks.

 

 

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Die Wildkatze hat den Sprung vom Reinhardswald über den Habichtswald zum Kellerwald geschafft

Wildkatze mit Jungem, Quelle: BUND-Thüringen, Copyright Thomas Stephan

Das bedeutet, die Wildkatze hat den gesamten Korridor zwischen Reinhardswald und Kellerwald besiedelt.

mehr zum Projekt "Wildkatze im Raum Kassel 2009"

mehr zum Projekt "Wildkatze im Raum Kassel 2010"

mehr zum Rettungsnetz Wildkatze...


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21. Hessische Pomologentage in Naumburg – „Apfel trifft Ahle Worschd“

35. Kasseler Dokfest 2018: 13.-18.11.2018

Fahrradfahren in Kassel

Jeden letzten Freitag im Monat um 18 Uhr am Fridericianum.
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Web-Portal: Regionale Lebensmittel

Unterstützen Sie die Arbeit des BUND-Kassel!

Ihre Spende kommt an:

BUND-Kassel

Kasseler Sparkasse
IBAN:
DE19 5205 0353 0001 1980 34
BIC: HELADEF1KAS
Kasseler Bank
IBAN: 
DE03 5209 0000 0003 8700 06
BIC: GENODE51KS1

Spenden können steuerlich geltend gemacht werden.  Auf Wunsch erhalten Sie eine Spendenbescheinigung (bitte Adresse auf Überweisung angeben).

 

 

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